Anerkennung in Deutschland

[03.04.2017] Wir sind bis dato immer davon ausgegangen, dass das SRC der RYA selbstverständlich auch für die Verwendung auf Schiffen unter deutscher Flagge gilt. Schließlich ist das Funkzeugnis entsprechend der Radio Regulations (= Vollzugsordnung Funk) ausgestellt, und trägt auch den entsprechenden Vermerk.

Leider wurde dies durch einen Artikel in der Zeitschrift YACHT Ausgabe 5-2017 vom 15.2.2017 in Frage gestellt. Wir haben diesbezüglich umgehend einen Anfrage an das BMVI gestellt, und heute dazu eine Stellungnahme erhalten.

Wegen der in jüngerer Zeit zahlreich eingegangenen Anfragen zum britischen Seefunkzeugnis hat das BMVI aktuelle Informationen auf den Internetseiten des Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice – ELWIS (https://www.elwis.de/Freizeitschifffahrt/hinweise-sprechfunk-funkzeugnisse/index.html) veröffentlicht.

Ein Auszug daraus:
„Gerade das von der Royal Yachting Association (RYA) ausgegebene Seefunkzeugnis ist nach aktuellem Kenntnisstand jedoch nicht ausreichend, um an Bord eines Schiffes unter deutscher Flagge am mobilen Seefunkdienst teilzunehmen.
Allerdings ist die entsprechende Überprüfung noch nicht abschließend erfolgt. Im Zuge des Verfahrens steht das BMVI in Kontakt mit den britischen Institutionen und bemüht sich derzeit darum, von der britischen Aufsichtsbehörde weitere Informationen und belastbare Aussagen zu erhalten.“

Sie finden die gesamte Information hier: https://www.elwis.de/Freizeitschifffahrt/hinweise-sprechfunk-funkzeugnisse/Information-RYA-Funkzeugnis.pdf

Wenn Sie das Funkzeugnis sofort auf einem Schiff unter deutscher Flagge verwenden möchten, müssen wir Ihnen momentan auf Grund dieser Situation die Ablegung der Anpassungsprüfung empfehlen.
Da aber der CEPT Sylabus die Grundlage für das SRC der RYA ist, gehen wir immer noch von einem positiven Abschluss der Überprüfung durch das BMVI aus.