Seit 2011 hilft die inReach–Satellitentechnologie Personen dabei, global in Verbindung zu bleiben und Nachrichten auch außerhalb des Mobilfunknetzwerks zu senden und zu empfangen.
Bei Bedarf können Benutzer*innen auch eine SOS-Nachricht an Garmin Response℠ senden. Jedes Jahr analysieren wir diese Daten, um umfassend aufzuzeigen, wie und warum inReach-SOS-Nachrichten ausgelöst werden.
Beginnen wir mit einigen wichtigen Erkenntnissen aus dem Jahr 2025:
- Es gibt jetzt mehr als 3.000 inReach-SOS-Notfälle pro Jahr.
- Notfälle auf Trails und im Gebirge sind 2025 deutlich angestiegen und die Kategorie der Notfälle auf dem Wasser nahm zu.
- Arbeitsbezogene SOS-Notfälle sind in die Top 10 aufgestiegen und zeigen, wie Unternehmen inReach-Technologie nutzen, um Mitarbeitende für Notsituationen auszustatten.
- Medizinische Probleme (z. B. Höhenkrankheit, Herzprobleme, Magen-Darm-Probleme) nehmen jedes Jahr zu.
- In mehr als 12 % der Fälle nutzen Personen die Funktion für Zwei-Wege-Satellitennachrichten auf inReach-Geräten, um sich selbst zu retten, ohne Rettungsdienste in Anspruch zu nehmen.
- Wenn Rettungsdienste erforderlich sind, werden Hubschrauber zu einem Drittel der Zeit genutzt. Dies zeigt, wie viele Zwischenfälle extrem oder lebensbedrohlich sein können.
Außerdem wurden 2025 einige SOS-fähige Produkte in die inReach-Produktreihe aufgenommen.
Die erste Produkteinführung war die quatix® 8 Pro-Serie — die ersten Smartwatches von Garmin mit inReach-Technologie für Satelliten- und Mobilfunkkonnektivität, einschließlich SOS-Nachrichtenfunktionen mit Unterstützung durch Garmin Response.
Die inReach Plus-Technologie, Farb-Touchscreens und mehr findet man jetzt auch bei den neuen inReach Mini 3 Plus und GPSMAP® H1i Plus. Mit jedem dieser Geräte oder mit inReach Messenger Plus, können inReach-Benutzer*innen Fotos² und Sprachnachrichten per Satellit austauschen – auch bei SOS-Notfällen. Dadurch haben Garmin Response-Koordinator*innen die Möglichkeit, Details zum Notfall selbst zu einzusehen und zu hören.
Wo wurden SOS-Notfälle ausgelöst?
In Bezug auf SOS-Notfälle gibt es außerdem einige einzigartige Aspekte hinsichtlich der Funktionsweise des inReach-Systems:
- SOS-Aktivierungen werden intern bei Garmin vom Team für die Notfallüberwachung verwaltet: Garmin Response. Garmin Response hat den Betrieb im Jahr 2007 aufgenommen. Das engagierte, geschulte Personal steht immer bereit, um zu reagieren, wenn inReach-SOS-Nachrichten ausgelöst werden.
- Das Team von Garmin Response verwaltet SOS-Alarme mit proprietärer Software für die Bearbeitung von Notfällen und arbeitet mit einer globalen Datenbank lokaler Einsatzkräfte. Während eines SOS-Notfalls kann Garmin Response einen direkten Nachrichtenversand zwischen der inReach-Benutzerin bzw. dem inReach-Benutzer und der jeweiligen Rettungsdienststelle initiieren.
- Beim Teilen der Position mit inReach können Familie und Freund*innen die Position von Benutzenden in festgelegten Intervallen verfolgen. Während eines SOS-Notfalls werden Positionsdaten automatisch vom Gerät an Garmin Response übertragen. Diese Informationen kann Garmin Response Rettungsdiensten bereitstellen, damit diese die genaue Position einer Benutzerin bzw. eines Benutzers kennen.
- inReach-Handgeräte sind robust, widerstandsfähig, stoßfest und wasserdicht gemäß IPX7. Die Akkulaufzeit ausgewählter Modelle beträgt bis zu 30 Tage, was bei einem Notfall besonders wichtig ist.
Welchen Aktivitäten gingen Personen nach, als sie ein SOS-Notruf absetzten?
Die Aktivitätsübersicht für SOS-Notfälle im Jahr 2025 zeigt, wie vielfältig Personen ihre Geräte verwenden. Zwar sind die fünf-Hauptgründe im Jahr 2025 gleichgeblieben, wir haben aber im Vergleich zu 2024 dennoch Veränderungen beobachtet. Notfälle bei Aktivitäten auf Trails und im Gebirge haben 2025 in den Kategorien Klettern/Bergsteigen und Wandern/Rucksacktouren zugenommen. Auch Notfälle auf dem Wasser sind angestiegen, wobei die Zahl der Segelunfälle zunahm. Außerdem ist jetzt nicht mehr das Jagen die sechstgrößte Kategorie, sondern das Motorboot.
Im Jahr 2024 hatten wir festgestellt, dass Dirt Biking und Rafting eine Zunahme verzeichneten. Dieser Trend setzte sich 2025 nicht fort. Stattdessen sind einige neue Kategorien dazugekommen: Arbeitsbezogene Notfälle (also SOS-Notfälle, die bei der Ausübung beruflicher Tätigkeiten auftraten) sind zu den Hauptgründen dazugekommen. Auch Notfälle beim Radfahren, Motorradfahren und bei Paddelsportarten sind gewachsen.
Warum wurde ein SOS abgesetzt?
Verletzungen gehörten auch dieses Jahr wieder zu den Hauptgründen für SOS-Notrufe. Ein weiterer Hauptgrund waren Verkehrsunfälle und Fahrzeugprobleme, aber auch Bootsprobleme nahmen zu. Das zeigt, dass inReach-Geräte eine nützliche Ergänzung für die Notfallausstattung im Fahrzeug oder auf dem Boot sein können. Medizinische Probleme, festsitzende Personen und Personen, die sich verlaufen haben, machten den Rest der fünf Hauptgründe aus.
Wenn wir vergleichen, aus welchen Gründen SOS-Nachrichten in den verschiedenen Jahren abgesetzt wurden, ist erneut eine starke Zunahme bei medizinischen Problemen zu finden, darunter Höhenkrankheit, Herzprobleme und Magen-Darm-Probleme.
Für wen wurde ein SOS abgesetzt?
Eine inReach-SOS-Nachricht kann für Personen ausgelöst werden oder um Notfälle wie Flächenbrände oder Verkehrsunfälle zu melden. Dieses Jahr wurden etwas weniger SOS-Notrufe für die Nutzerin bzw. den Nutzer des Geräts selbst ausgelöst. Die Anzahl der Notrufe für ein Mitglied der eigenen Gruppe oder für eine Gruppe anderer Personen nahm zu – ein Anzeichen dafür, wie wichtig es ist, ein inReach-Gerät dabei zu haben, um für jede Situation gewappnet zu sein.
Welche Art von Einsatz gab es dieses Jahr bei Notfällen?
2025 wurden Hubschrauber, Krankenwagen, Polizei sowie Such- und Rettungsteams am häufigsten entsandt. Einsätze von professionellen Organisationen nahmen allerdings auch zu, was wahrscheinlich auf die steigende Anzahl von SOS-Nachrichten aufgrund von arbeitsbezogenen Notfällen zurückzuführen ist.
Dank der Hilfe von Garmin Response konnten sich inReach-Benutzer*innen in mehr als 12 % der Fälle selbst retten.
Hinter diesen SOS-Notfällen und Rettungsaktionen stehen engagierte Einsatzkräfte, die sich mit Zeit und Energie dafür einsetzen, anderen zu helfen. Viele Rettungsteams setzen sich aus Freiwilligen zusammen, die große Opfer zugunsten von Abenteurerfans in Not erbringen. Bei unserem Rückblick auf ein weiteres Jahr möchten wir uns bei allen Einsatzkräften und Freiwilligen bedanken, die an den Rettungsmaßnahmen beteiligt sind und die für viele inReach-Benutzer*innen in den schwierigsten Momenten zur Stelle sind.
Mast & Schotbruch für 2026
*Diese Informationen wurden auf der Garmin Homepage veröffentlicht – das Copyright liegt bei Garmin