„Sicherheit beginnt, bevor etwas passiert.“
Unser Sea Survival Training ist ein kompakter 1-Tages-Kurs, der fundierte Theorie mit realitätsnaher Praxis verbindet.
Am Vormittag trainieren wir im Schwimmbad mit Rettungsinsel, Gruppenaufgaben und Verhalten im Wasser. Am Nachmittag erarbeiten wir die Grundlagen von Ausrüstung, Notverfahren und Überleben auf See.
Sicherheit endet nicht beim Notruf
Funk bedeutet, Hilfe zu rufen.
Sea Survival bedeutet, Zeit zu überbrücken, bis Hilfe eintrifft.
Search and Rescue (SAR) bedeutet, gerettet zu werden.
Das Sea Survival Training ergänzt das Funkkursangebot der Seefunkschule Adlmanninger daher konsequent: Es schließt die Lücke zwischen Notruf und Rettung und vermittelt die praktischen Fähigkeiten, die in dieser entscheidenden Phase den Unterschied machen.
In diesem praxisnahen Kurs erlernen Sie das richtige Verhalten im Ernstfall. Denn Funken allein reicht auf hoher See oft nicht aus – man muss auch wissen, was zu tun ist, wenn das Schiff evakuiert werden muss, wie man sich in einer Rettungsinsel verhält und wie man die Überlebenschancen drastisch erhöht, bis die Rettung da ist.
Trainingsablauf Preise und Termine
Kurszeiten von 08:30 – bis 18:00
Der Ablauf zwischen Vormittags u. Nachmittagsprogramm kann je nach Standort variieren!
Vormittag 08:30 – 12:00: Praktisches Training im Pool
Mittagspause 12:00 – 13:00
Nachmittag 13:00 – 18:00: Theorie & Feedback zur Praxis
Trainingsbeitrag: € 249/ Teilnehmer
Das Sea Survival Handbook der RYA (in englischer Sprache) ist im Kurspreis inkludiert und wird euch beim Kurs ausgehändigt
Trainer: Lukas Bruneder
Um ein realistisches Training im Pool darstellen zu können, bitten wir euch mit eurem Ölzeug, Seestiefeln und Kleidung die auch nass werden darf zum Training zu kommen. Rettungswesten werden für das Training zur Verfügung gestellt!
In der Buchungsbestätigung findet ihr eine genau Auflistung der Ausrüstung die ihr mitnehmen sollt um ein realistisches Training zu gewährleisten
Sea Survival Training im Landessportzentrum Salzburg Rif
Sea Survival Training im Landessportzentrum Salzburg Rif
Theorie – verstehen, bevor man handelt
Praxis – erleben, üben, verinnerlichen
Im Theorieteil behandeln wir alle sicherheitsrelevanten Aspekte, die im Notfall auf See entscheidend sind:
Ausrüstung
Rettungsinsel, Rettungswesten, Grab Bag und Signalmittel – Funktion, Einsatz und Grenzen der wichtigsten Sicherheitsausrüstung.Notverfahren
Strukturierte Abläufe im Ernstfall, Entscheidungsfindung und Rollenverteilung an Bord.Sea Survival
Grundlagen des Überlebens auf See: Verhalten im Wasser, Wärmeerhalt, Energieeinsparung und Gruppenorganisation.SAR (Search and Rescue)
Ablauf von Rettungsaktionen, Zusammenarbeit mit Rettungseinheiten und richtiges Verhalten bis zur Bergung.Funk & Kommunikation
Not- und Dringlichkeitsmeldungen, Funkdisziplin sowie Überblick über moderne Notfallkommunikation.Medizinische Aspekte
Unterkühlung, Erschöpfung, Verletzungen und erste Maßnahmen bis professionelle Hilfe eintrifft.Wetter & Umfeld
Wetter als Risikofaktor, Einfluss von Wind, Welle und Temperatur sowie realistische Einschätzung von Bedingungen.Menschliche Faktoren
Stress, Kälte, Angst und Entscheidungsfindung – wie menschliche Reaktionen Notfälle beeinflussen und wie man ihnen begegnet.
Der Praxisteil findet im Schwimmbad statt und simuliert reale Szenarien unter sicheren, kontrollierten Bedingungen.
Einstieg in die Rettungsinsel aus dem Wasser
Verhalten in und um die Rettungsinsel
Gruppenorganisation und Aufgabenverteilung
Umgang mit Rettungswesten im Wasser
Energie- und Wärmemanagement
Kommunikation und Kooperation im Team
SAR-bezogene Aufgabenstellungen
Realistische Szenarien unter sicheren Bedingungen
Alle Übungen werden angeleitet, beobachtet und im Anschluss gemeinsam reflektiert.
Für wen ist das Training geeignet?
Das Sea Survival Training richtet sich an:
Freizeit- und Fahrtensegler:innen
Charter-Skipper und Crewmitglieder
Motorbootfahrer:innen
Personen, die Verantwortung an Bord übernehmen
alle, die ihre Sicherheitskompetenz realistisch einschätzen und verbessern wollen
Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich.
Grundlegende Schwimmfähigkeit wird vorausgesetzt – d.h. mindestens 15 Minuten selbständiges, freies Schwimmen ohne Auftriebshilfen.
Sollten noch Fragen offen sein – hier geht es zu unseren FAQs für das Sea Survival
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Mehr InformationenWichtiger Hinweis zur Einordnung des Trainings
Dieses Sea Survival Training ist kein World Sailing Safety Training und auch kein RYA Sea Survival Kurs. Er ersetzt kein offiziell zertifiziertes Offshore-Sicherheitstraining für Offshore Regatten.
Unser Kurs ist bewusst als praxisorientierter 1-Tages-Lehrgang konzipiert. Ziel ist es, Teilnehmer:innen realistisch auf Notfallsituationen vorzubereiten, Handlungssicherheit zu vermitteln und den Umgang mit Ausrüstung und Stress praktisch zu üben.
Unser Sea Survival Training:
fokussiert sich auf praxisnahe Kernkompetenzen
ist kompakt und bewusst niedrigschwellig
richtet sich an Freizeit- und Fahrtensegler:innen, Chartercrews und verantwortungsbewusste Skipper
- orientiert sich inhaltlich an den RYA Sea Survival/ World Sailing Offshore Special Regulations sowie etablierten Best-Practices zur Sicherheit auf See.
Häufige Fragen zum Sea Survival Training
Der wichtigste Unterschied liegt in Umfang, Dauer und Schwerpunkt.
Der eintägige Sea-Survival-Kurs ist ein kompakter, praxisorientierter Trainingstag, der sich auf die entscheidenden Situationen konzentriert, die für Fahrten- und Freizeitsegler relevant sind:
Überleben im Wasser, Rettungsinsel, persönliche Sicherheitsausrüstung, Entscheidungsfindung und Verhalten im Ernstfall.
Ein zweitägiges World-Sailing-Safety-Training ist umfangreicher aufgebaut und enthält zusätzlich Pyrotechnik-Übungen und Brandschutztraining. Diese Kurse sind vor allem für Regattasegler und Offshore-Teilnehmer gedacht, die eine formale World-Sailing-Bestätigung benötigen.
Nein.
Der Kurs ist bewusst kompakter konzipiert.
Statt zusätzliche Module anzuschneiden, liegt der Fokus auf den relevanten Sea-Survival-Themen, die im Ernstfall den größten Unterschied machen. Viele Teilnehmer schätzen genau diesen klaren, praxisnahen Ansatz ohne lange Theorieblöcke.
Der Umgang mit Pyrotechnik ist wichtig, bringt aber:
hohen organisatorischen Aufwand
zusätzliche Sicherheits- und Versicherungsanforderungen
begrenzten Praxisnutzen für viele Freizeitsegler
Der Kurs konzentriert sich daher auf Fähigkeiten, die jeder sofort anwenden muss, wenn etwas schiefgeht – unabhängig von Bootstyp oder Revier.
Brandschutzübungen sind sinnvoll, benötigen aber spezielle Infrastruktur und zusätzliche Zeit.
Um den Kurs in einem intensiven, gut verdaulichen Tag durchführen zu können, wurde dieser Baustein bewusst ausgeklammert.
Der Schwerpunkt liegt stattdessen auf:
Prävention
richtigem Verhalten
Entscheidungsfindung unter Stress
Der Kurs ist ideal für:
Fahrten- und Freizeitsegler
Chartercrews
Skipper und Co-Skipper
Segler, die ihr Sicherheitswissen auffrischen wollen
Teilnehmer, die kein offizielles World-Sailing-Zertifikat benötigen
Ein zweitägiger World-Sailing-Kurs ist sinnvoll für:
Offshore-Regattasegler
Teilnehmer an Regatten mit OSR-Pflicht
Segler, die ein formales World-Sailing-Zertifikat benötigen
Teilnehmer, die explizit Pyrotechnik- und Feuerübungen absolvieren wollen
Nein.
Der Kurs orientiert sich inhaltlich an anerkannten internationalen Standards, ist jedoch kein offizieller World-Sailing-Kurs und ersetzt keine formale Zertifizierung.
Der Preis spiegelt:
die kürzere Dauer
den fokussierten Umfang
den Verzicht auf Pyrotechnik- und Brandschutzmodule
wider.
So bleibt der Kurs zugänglich, ohne Abstriche bei der Qualität der vermittelten Inhalte zu machen.











